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06.05.09

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Gonatodes Arten

 

Die Haltung dieser Geckos ist nicht sehr schwierig. Trotzdem ist es natürlich immens wichtig, die Bedürfnisse der Tiere zu erfüllen. Da die meisten der Gonatodes unter 10 cm bleiben, also eine Kopf-Rumpflänge von ca. 4-5 cm haben, ist kein riesiges Terrarium notwendig. Wobei natürlich ein großes Terrarium sehr viel schöner und naturnaher eingerichtet werden kann als ein kleines Terrarium.

Da ich sehr viele Terrarien habe und auch versuche, gerade von den Arten, die doch eher selten in privater Haltung zu finden sind, mindestens 2 Paare zu halten, fallen meine Terrarien leider nicht so sehr groß aus. Die Tiere leben in 40*30*30 Terrarien (Glasbecken) oder auch in knapp 30 cm breiten, ca. 40 cm hoch und tiefen Terrarien (Abbildung ). Anderseits entsteht aber dadurch auch der Vorteil, dass ich einen recht guten Überblick habe, ob das Futter gefressen wird, auch die Eiersuche gestaltet sich dadurch nicht allzu schwierig.

Viele Terrarien sind aus Styrodur - und mit Fliesenkleber oder auch mit Haftputzgipps verputzt. Da ja Gonatodes nicht an Glas laufen können aber durchaus gute Kletterer sind, ist dieser Werkstoff natürlich viel besser für die Tiere geeignet. Es ist kein Problem für sie, an den rauhen Wänden entlangzulaufen  und so wird der Platz im Terrarium viel besser genutzt als in Glasbecken.

Als Bodengrund verwende ich Sand oder auch ein Sand/Erde bzw. Walderde-Gemisch. Ich bringe Pflanzen ein, die entweder direkt im Bodengrund eingepflanzt werden können oder aber auch im Topf bleiben können sowie einige Versteckmöglichkeiten, damit sich die Tiere zurückziehen können. In den Pflanztöpfen finden sich auch oftmals die Eier.

In vielen der Terrarien habe ich Ziegelsteine, die die Tiere auch sehr gerne nutzen. Oft sitzen sie in einem der Löcher und beobachten, was in und vor ihrem Terrarium "passiert". Diese Tonsteine nehmen, genau wie der "Verputz" an den Wänden, das Wasser vom Sprühen sehr gut auf und geben es langsam wieder ab, was sich positiv auf das Klima auswirkt.

Die Wärme, die die Tiere benötigen, kommt von Energiesparbirnen. Ich verwende teilweise  E27 Fassungen und 18-23 Watt Birnen - je nach Größe des Terrariums - bzw. je nach Jahreszeit. So erreiche ich in der Nähe der Lampen, je nach "Außentemperatur" (unser Wohnzimmer), ca. 28-30° Celsius. Am Boden etwa 20-22°C.  

Bisher habe ich im Sommer immer die Beleuchtung stundenweise ausschalten müssen, um eine Überhitzung zu vermeiden (in den Glasbecken).  Die Styrodurbecken sind neueren Datums - da werde ich noch einige Messungen durchführen müssen, und dann entscheiden, ob das Einbringen schwächerer Leuchtmittel ausreichend ist, oder ob auch hier die "Licht-aus-Methode" die Beste ist.

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Stand: 06.05.09